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26.03.2012, Köln

Fraport konsolidiert mit SAP

Der Flughafenbetreiber hat eine zentrale Konsolidierungs- und Reportingplattform etabliert. Sie beschleunigt die konzernweite Planung, den Konzernabschluss und das Berichtswesen.

Täglich starten und landen rund 140’000 Passagiere am Flughafen Frankfurt. Fast 80’000 Gepäckstücke und über 5’000 Tonnen Fracht werden hier Tag für Tag auf den Weg gebracht. Doch der Frankfurter Airport ist weit mehr als eines der bedeutendsten Drehkreuze im weltweiten Flugverkehr. Die Betreibergesellschaft Fraport AG steuert eine komplette Airport City.
Mit ihren global operierenden Töchtern und ihren Beteiligungen bietet Fraport alle Services für den Flug- und Terminalbetrieb, für das Retailgeschäft und die Immobilienentwicklung an. Angesichts der vielfältigen Strukturen ist eine zentrale Konsolidierung und Berichterstattung wesentlicher Bestandteil der strategischen Unternehmenssteuerung. Bislang nutzte Fraport dafür eine Reihe unterschiedlicher IT-Lösungen.
Durch die heterogene System- und Prozesslandschaft war es aufwendig, die relevanten Unternehmensdaten zu sammeln und für das externe und interne Reporting konsolidiert bereitzustellen. Fraport entschloss sich daher, eine zentrale Konsolidierungs- und Reportingplattform einzuführen.
Diese sollte im Berichtswesen die Datenkonsistenz erhöhen sowie die Prozesse vereinheitlichen und beschleunigen. Sonja Kemmerer, Managerin Accounting Processes & Projects bei Fraport, erläutert die Strategie so: «Unser Ziel war es, eine datenartenübergreifende Konsolidierung zu implementieren, bei gleichzeitig hoher Flexibilität, Datenintegrität und Schnelligkeit. Mit SAP BusinessObjects Planning and Consolidation haben wir diesen integrierten Ansatz umgesetzt. Wir können heute sowohl die aktuelle als auch die zukünftige Unternehmensleistung beurteilen und integrieren Prozesse von der Intercompany- Abstimmung bis latente Steuern in einer Lösung.»
Höhere Qualität, niedrigere Kosten: Nach einem sorgfältigen und vergleichenden Software-Auswahlprozess entschied sich Fraport für SAP BusinessObjects Planning and Consolidation. «Die Software erfüllte alle unsere Anforderungen. Durch die einfache Administration kann sie von den Mitarbeitern im Fachbereich weitgehend selbstständig angepasst und gewartet werden. Das entlastet die IT-Abteilung und macht uns unabhängig von externen Beratern», nennt Kemmerer ein wichtiges Argument für die SAP-Anwendung. Ausschlaggebend war auch die Flexibilität der Software. Sie ist entscheidend für ein effizientes Reporting, vor allem aufgrund der heterogenen Systemlandschaft im Konzern, der Zu- und Abgänge im Konsolidierungskreis sowie der verschiedenen Konsolidierungsmethoden.
Unterstützt durch SAP Consulting und den Partner PricewaterhouseCoopers für den Support implementierte Fraport die neue Konsolidierungs- und Reportinglösung in nur einem halben Jahr. Seit dem Produktivstart profitiert das Unternehmen von einer zentralen Basis für Konsolidierungs-, Planungs- und Reportingdaten. Sie gewährleistet einen schnellen Zugriff auf jederzeit konsistente Informationen. Da alle relevanten Prozesse in festgelegten Workflows abgebildet sind, wird die Datenmeldung beschleunigt. Weitere Zeitersparnisse erzielt der Konzern durch die webbasierte Dateneingabe und Intercompany- Abstimmung sowie einen einheitlichen, teilautomatisierten Konsolidierungsprozess.
Darüber hinaus gestattet das multidimensionale Datenmodell von SAP verschiedene Analysemöglichkeiten und detaillierte Einblicke in die Unternehmensleistung. Zudem kann Fraport die Daten vielfältig aufbereiten. Im nächsten Schritt sollen zusätzliche Planungs- und Konsolidierungsfunktionen umgesetzt werden. Damit baut Fraport SAP BusinessObjects Planning and Consolidation weiter als die zentrale Konsolidierungs- und Reportingplattform aus.

Quelle: BUSINESS INTELLIGENCE MAGAZINE Nr. 1/2012, www.bi-magazine.net © ProfilePublishing Germany GmbH 2012. Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung der ProfilePublishing Germany GmbH.

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