Hochschulen

Analytics-Mekka TU Chemnitz.

Die TU Chemnitz zählt bei der Ausbildung von Wirtschaftsinformatikern und Data Scientists zu den Top Ten in Deutschland. Der Anteil ausländischer Studenten ist sehr hoch – nicht nur auf diesem Fachgebiet.

Als die Stadt Chemnitz im vergangenen Sommer von vielen als angeblich rassistischer, ausländerfeindlicher Ort an den Pranger gestellt wurde, stellten Professoren und Studenten der Technischen Universität der Stadt eine multimediale Gegenöffentlichkeit auf die Beine: Unter dem Motto «Wir sind Chemnitz» – flankiert von der Bürger- und Unternehmerinitiative #wedergraunochbraun – zeigten sie Gesichter einer völlig anderen Wirklichkeit: Jeder vierte Studierende hat keinen deutschen Pass. 

Damit verzeichnet die TU Chemnitz den höchsten Ausländeranteil aller Technischen Hochschulen und den dritthöchsten unter allen staatlichen Universitäten in Deutschland. Seit 2004 hat sich dieser fast vervierfacht. In den wichtigen MINT-Fächern, die in Chemnitz dominieren,   studieren sehr viele Chinesen und Inder, aber auch Italiener, Iraner und Osteuropäer. Enge Verbindungen mit Partneruniversitäten etwa in China, den USA und Russland sorgen für einen regen Austausch. 

Aus aller Welt kommen schlaue junge Köpfe nach Chemnitz, weil die TU auf einigen Gebieten in den Rankings seit Jahren zu den Top Ten zählt – etwa auf dem Gebiet der Wirtschaftsinformatik. 

Als eines der Highlights gilt hier der Masterstudiengang «Business Intelligence und Analytics»: Mit seiner ausgewogenen Mischung aus Theorie und Praxis und der großzügigen Ausstattung (eigene Computer-Pools und Big Data-Labor) ist er im deutschsprachigen Raum einzigartig. Das liegt auch daran, dass mit Barbara Dinter und Peter Gluchowski zwei international führende Köpfe der Wirtschaftsinformatik mit dem Schwerpunkt Business Intelligence in Chemnitz forschen und lehren. 

Der sehr anwendungsorientierte und interdisziplinäre Masterstudiengang vermittelt Kenntnisse über das Sammeln, Aufbereiten und Analysieren von Daten zur Entscheidungsunterstützung.

Die Absolventen werden mit dem Ziel ausgebildet, als Data Scientists, Projektleiter oder Führungskräfte Schlüsselpositionen in Unternehmen zu übernehmen – etwa, um mittels Business Intelligence übergreifende Initiativen voranzutreiben.

Das Erlernte wenden die Absolventen später nicht nur in deutschen Unternehmen an, sondern auch in China, Indien oder im Silicon Valley.

 

Quelle: BUSINESS INTELLIGENCE MAGAZINE, www.bi-magazine.net
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