Newsmeldung

Strukturelle Instabilität.

Die Weltwirtschaft sieht sich nach Meinung der OECD auch in den beiden kommenden großen Unsicherheiten gegenüber. Mehr noch: Es bestehe eine strukturelle Instabilität: "Die größte Sorge ist, dass sich die Aussichten kontinuierlich weiter verschlechtern – nicht so sehr aufgrund etwaiger Konjunkturschocks, sondern aufgrund nicht bewältigter struktureller Herausforderungen", sagte OECD-Chefökonomin Laurence Boone gegenüber der Nachrichtenagentur Thomson Reuters. Klimawandel und Digitalisierung führten zu kontinuierlichen strukturellen Veränderungen in den Volkswirtschaften. Zudem zeichne sich in Handel und Geopolitik eine Abkehr von der multilateralen Ordnung der 1990er Jahre ab. "Es wäre ein politischer Fehler, diese Veränderungen als vorübergehende Faktoren zu betrachten, denen mit geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen begegnet werden könnte: Sie sind struktureller Art", so die Expertin. "Solange die Politik keine klare Richtung in diesen vier Bereichen vorgibt, wird die Unsicherheit hoch bleiben und so die Wachstumsaussichten beeinträchtigen.".

 

 

 

 

Quelle: BUSINESS INTELLIGENCE MAGAZINE, www.bi-magazine.net 
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