Douglas

Uplifting bei Douglas.

Mit der Kombination aus einer viel genutzten Kundenkarte und einem unternehmensweiten Data Warehouse wächst der Beauty-Konzern schneller als die Konkurrenz – in einem schwierigen Marktumfeld. 

Der Markt für Parfums, Kosmetik und andere Beauty-Produkte ist hart umkämpft. Douglas, einer der führenden Anbieter in Europa, begegnet dieser Herausforderung mit einer Verzahnung seiner Vertriebskanäle: In seinen  rund 2‘400 Filialen, Online-Shops und via App bietet der Omnichannel-Händler ein vielfältiges Einkaufserlebnis. 

Die Kunden haben die Wahl unter rund 50‘000 hochwertigen Produkten von mehr als 650 Marken aus den Bereichen Parfümerie, dekorative Kosmetik und Hautpflege, Nahrungsergänzung und Accessoires. Das Geschäft brummt: Im dritten Quartal legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,7 Prozent zu, der Gewinn gar um 21,8 Prozent. 

Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Onlinegeschäft, das im gleichen Zeitraum um 44,3 Prozent zunahm und bald schon 20 Prozent zum Umsatz beitragen soll. Diese Entwicklung will das Management weiter vorantreiben und läutet pünktlich zum Weihnachtsgeschäft den nächsten Schritt ein: Douglas wird zur ersten Beauty-Plattform Europas, auf der Kunden mit nur wenigen Klicks bequem alles aus einer Hand erhalten. Inspirationen und Inhalte zu den neuesten Trends kombiniert mit einem personalisierten Shopping-Erlebnis bietet ein Content Hub. 

Zudem können die Kunden über die Online-Buchungsplattform «Douglas Beauty Booking» rund um die Uhr Services in ausgewählten Douglas-Filialen, Kosmetik- und Friseursalons buchen. Seit dem Start kommen ständig neue Partner hinzu, deren Produkte bald auch über Douglas bestellt werden können. 

Das Fundament dieser Digitaloffensive sind die Informationen über das Kaufverhalten der Kunden. Sie werden mithilfe von europaweit rund 40 Millionen Kundenkarten, sogenannten Beauty Cards, generiert und sowohl für das Management etwa in Marketing, Einkauf oder Category Management aufbereitet.


Dimensionen – Fakten – Metriken.
Verarbeitet wurden bislang mehr als 100 Millionen Kassenbons und über 600 Millionen Datensätze, vor allem aus den Bereichen Reporting, Zeitreihenanalysen sowie Benchmarking beispielsweise für die verschiedenen Marken einer Produktkategorie. Für die Analyse werden diese Daten in drei Bereiche unterteilt:

  • «Dimensionen» – mit Werten etwa zu Kunden, Produkten oder Verkaufskanal,
  • «Fakten» – mit Zahlen unter anderem zu Artikeln, Kassenbons oder Umsatz,
  • «Metriken» – wie beispielsweise Umsatz pro Monat, Kauf pro Kunde und Zeiteinheit oder die Dauer bis zum wiederholten Kauf.    

Dies geschieht auf der Basis eines zentralen Data Warehouses und eines «Customer Insights Portals». Diese Datenbasis dient als interaktive Reporting-Plattform und stellt internen und externen Stakeholdern Kundenprofile und Kaufverhaltensanalysen zur Verfügung – in einem automatisierten Verfahren und bei betriebswirtschaftlich deutlich geringerem Aufwand.  

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Digital- und Druckausgabe Nr. 3/2019. Hier als Einzelartikel oder  die Ausgabe Nr. 3/2019 bestellen.

 

Profil: Douglas GmbH 
Unternehmenssitz: Düsseldorf
Branche: Düfte, Kosmetik, Accessoires
Umsatz: 3,3 Milliarden Euro 
Gewinn (EBITDA): 376 Millionen Euro 
BI-Lösung: MicroStrategy

 

 

Quelle: BUSINESS INTELLIGENCE MAGAZINE, www.bi-magazine.net
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