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28.02.2012, Düsseldorf, Frank Hendricks, frank.hendricks@serwise.com

Treiberorientierte Planung

Wenn Manager mit ihren erfolgsrelevanten Treibern planen und deren Wirkung simulieren, erkennen sie Wirkungszusammenhänge wesentlich besser.

Diese Flexibilisierung der Zeiträume bedingt eine Erstellung vieler Pläne – was nur mit einer Reduzierung des Aufwands und Detaillierungsgrads erfolgen kann. Ein Schlüssel zur Erreichung dieses Ziels ist die Konzentration auf die wesentlichen Treiber von Ergebnis, Vermögen und Liquidität. Eine treiberbasierte Planung ermöglicht eine einfache Simulation von geänderten Planungsannahmen und damit auch eine bessere Aktualisierung von Plänen.

Dabei steht die Auseinandersetzung unterschiedlicher Szenarien mit ihren Auswirkungen auf den Erfolg im Vordergrund. Hier helfen Sensitivitätsanalysen, die verdeutlichen, welche geänderten Annahmen sich konkret auf das Ergebnis auswirken. Das Verständnis von Ursache-Wirkungs- Beziehungen ist ein zentrales Ziel der Planung.

Moderne BI-Systeme unterstützen diese Zielsetzung und ermöglichen auf der Basis eines steuerungsorientierten Konzepts sowohl eine treiberbasierte Planung als auch den Wunsch nach detaillierter Information. Für die meisten Unternehmen gibt es zehn bis 15 erfolgsrelevante Parameter, die zum Teil außerhalb des Unternehmens liegen oder intern begründet sind. Einige sind beeinflussbar, auf andere kann nur reagiert werden. Beispiele für externe, nicht beeinflussbare Treiber sind Rohstoff- und Energiepreise. Als Beispiele für interne, beinflussbare Treiber gelten Maßnahmen und Projekte zur Kostensenkung und Ergebnissteigerung.

Quelle: BUSINESS INTELLIGENCE MAGAZINE Nr. 1/2012, www.bi-magazine.net
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